Seit 1995 empfiehlt die Wirtschaftswoche hochwertige, aber erschwingliche Auflagenkunst mit Aussicht auf Wertsteigerung. Vertreten sind hoffnungsvoller Nachwuchs ebenso wie weltweit gefeierte Meister......Die Kölner Multikünstlerin Birgit Rüberg erleuchtet Sammler mit wunderschönen kinetischen Unikat-Lichtobjekten.
Wirtschaftswoche, Dezember 2005
Die Ausstellung beginnt mit den textilen Wörter-Figuren-Zeichnungen von Birgit Rüberg. Mit Nadel und Faden hat sie alte Kindertaschentücher und Gummitücher bearbeitet. „Spare, lerne, leiste was“ sagen die Fadenwörter. Oder „Behalt mich lieb“ gleich dutzendfach in unbeholfener Fadenschrift geschrieben. Dazu hat die Künstlerin kleine Zeichnungen genäht. Was niedlich daherkommt, sucht die Schnittstelle von nostalgischer Kindheitserinnerung und Ironisierung, wirft Fragen nach früheren Erziehungskonzepten und der aktueller Gültigkeit früherer Werte auf.
Kölner Stadtanzeiger, März 2006
Artists, all over the world, are doing anything they want. Their works,
no longer crammed into the category of craft or even bounded by notions of fine art,
range from wistful, witty embroidered hankies by Koln artist Birgit Ruberg...
Daytona Beach Journal, April 2007
So umfangreich wie nie zuvor ist in diesem Jahr das Jahresgaben-Angebot des Frechener Kunstvereins. 16 Künstlerinnen und Künstler haben dafür 69 Werke beigesteuert, „eine Rekordbeteiligung“, wie Geschäftsführerin Sabine Müller stolz erklärt. Die Alte Werkstatt der Grube Carl bietet der Ausstellung, an der jeweils etwa zur Hälfte Frechener Künstler und Gastkünstler aus Köln beteiligt sind, einen repräsentativen Rahmen, in dem die limitierten Vorzugsausgaben und Unikate zu schöner Wirkung gelangen..... Besonders originell sind die Arbeiten von Birgit Rüberg, die auf alte Taschentücher dramatische Szenen der Weltliteratur stickt.
Kölnische Rundschau, November 2007
Textilkunst hat immer noch den Ruf, altbacken und wenig spannend zu sein. Wer sich davon überzeugen will, das dem nicht zwangläufig so sein muß, sollte sich die aktuelle Ausstellung im Museum Zündorfer Wehrturm anschauen.... Birgit Rüberg hat Babykleidung mit bitterbösen Sprüchen wie „Träum nicht“ oder „Was glaubst Du wer Du bist“ veredelt....
Unterm Strich überzeugt die Ausstellung trotz des unpopulären Themas auf ganzer Linie.
Kölner Stadtanzeiger, Juni 2008
Sicher nicht für flüchtige Bekanntschaften gedacht sind die zu Bildern umfunktionierten Kopfkissenbezüge, artig gestaltet, mit Knöpfchen hier und da, in unschuldigen Blautönen. Weniger brav ist die Stickerei: Szenen aus dem Kamasutra hat Birgit Rüberg in feinen Stichen skizziert. Die Anleitungen auf dem Kopfkissen erlauben, den fernöstlichen Klassiker im Bücherschrank stehen zu lassen.
Kölner Stadtanzeiger, Januar 2012
Birgit Rüberg ergänzt die Ausstellung mit alten Kopfkissen, die sie blau eingefärbt und von Hand mit Kamasutra-Stellungen bestickt hat.
Kölnische Rundschau, Januar 2012